Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote

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Tätigkeiten seit 1985



Die 80er Jahre waren europaweit eine Dekade der grossen projektbezogenen Medienverbunde zwischen Bildungsinstitutionen und Radio und Fernsehen.
In der Schweiz kamen 1985 erstmals rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der relevanten Bildungsinstitutionen mit der Abteilung Familie und Bildung des damaligen Fernsehens DRS zusammen und beschlossen, ihre Zusammenarbeit nicht mehr nur auf einzelne Projekte zu beschränken, sondern sie zu institutionalisieren. Das entsprechende Zusammenarbeitsstatut "Institutionen und Organisationen der Erwachsenenbildung" (IOEB) / TV DRS wurde im November 1987 ratifiziert.

Als das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den 90erJahren durch die Einführung des dualen Runkfunksystems immer mehr dem Druck des Marktes und der Einschaltquoten ausgesetzt war, wurden gute Sendeplätze für explizite Bildung vor allem im deutschsprachigen Bereich weitgehend marginalisiert. Für eine Weiterführung von Bildungsangeboten und deren nachhaltige Nutzung erwies sich deshalb eine Konzentration der nur noch beschränkt verfügbaren Mittel als vordringlich.

In dieser Situation beschloss die Plenarversammlung der IOEB/TV DRS 1992, das lose Zusammenarbeitsstatut der Institutionen und Organisationen der Erwachsenenbildung in eine Stiftung umzuwandeln und in Zukunft gemeinsam die Produktion von audiovisuellen Bildungsmitteln zu fördern, Finanzen für Koproduktionen mit dem Fernsehen und freien Produzenten zu beschaffen und für eine breit angelegte Distribution der Produkte zu sorgen.

So war die SSAB in den 90er Jahren vornehmlich auf die Initiierung, Produktion und Distribution von qualifizierten Bildungsvideos konzentriert. Mit der zunehmenden Deregulierung der Medienmärkte und der Entwicklung neuer Technologien (Internet, Digitalisierung), aber auch neuer Lehr- und Lernformen (E-Learning, Blended-Learning) wurde abermals eine Neuausrichtung der Anbieter von Bildungsmedien, und damit der SSAB notwendig. Entsprechend hat im Mai 2005 die vom Präsidium beauftragte Initiativgruppe dem Stiftungsrat das Modell eines SSMS (Swiss Shared Media Service), einer Plattform für digitale Bildungsmedien, vorgelegt.

Bemerkung
Der Begriff "Produkte" bezeichnet an dieser Stelle ein Medienverbund-„Paket“ von Planung, Produktion, Ausstrahlung, Videodistribution, Begleitveranstaltungen durch SSAB Mitglieder-Institutionen und Begleitmaterial etc.

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